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Mikrokredite - Hilfe zur Selbsthilfe

Nachdem eine Überschwemmung ihre Reisernte zerstört hatte, mussten Heng Phaep aus dem kambodschanischen Dorf Pouraeng und ihr Mann sich als Landarbeiter bei anderen Bauern verdingen. Mit einem Kredit über 312 US-Dollar von einer Mikrokreditbank konnte sie Dünger, Saatgut und landwirtschaftliches Gerät kaufen und den Reisanbau wieder aufnehmen. Nach kurzer Zeit konnte sie den Kredit zurückzahlen. Mit weiten Krediten baute sie ein kleines Lebensmittelgeschäft auf.
So sichert sie die Existenz für sich und ihre Familie.

Mikrokreditinstitute wie die VisionFund in Kambodscha oder die Grameen Bank von Professor Mohamad Yunus geben Darlehen an Menschen, die von gewöhnlichen Banken nicht bedient werden, da sie keine üblichen Sicherheiten aufzuweisen haben. Die Sicherheiten dieser Menschen sind ihre Arbeitskraft und ihr Überlebenswille. Die Zinsen sind deutlich höher als hierzulande. Das hängt mit dem hohen Aufwand für kleine bis sehr kleine Kreditsummen und der hohen Inflation in diesen Ländern zusammen. Die Zinsen sind aber für die Kreditnehmer tragbar und liegen weit unter den Zinsen bei lokalen Geldverleihern, die sie sonst in Anspruch nehmen müssten.

Der Friedensnobelpreis für Mohamad Yunus im Jahr 2006 hat dem Thema „Mikrokredite“ zu größerer Bekanntheit verholfen. Inzwischen gibt es weltweit Tausende von Mikrokreditbanken.

Über Mikrofinanzfonds können Anleger mit ethischem Anspruch an ihre Geldanlage solche Mikrofinanzinstitute mit den notwendigen Mitteln für die Kleinkredite ausstatten. Es erhalten nur solche Institute Geld aus dem Fonds, die bei der Prüfung der Antragsteller und der Kreditvergabe professionell und gewissenhaft vorgehen.

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