Foul des deutschen Agrarministers:
das Giftspritzen geht weiter!

Die gut begründeten Zweifel am Einsatz von Glyphosat führten zu einer mehrmaligen Verschiebung der Abstimmung über die Verlängerung der Zulassung für dieses Pflanzengift im zuständigen Ausschuss der EU. Die EU-Kommission hatte unterdessen die von ihr angestrebte Verlängerung von 10 Jahren auf fünf bis sieben Jahre herabgesetzt. (De facto hatte das Mittel da schon eine Verlängerung der Zulassung um zwei Jahre bekommen, denn diese war bereits Ende 2015 ausgelaufen!)

Am 27. November gab es schließlich im Ausschuss eine Mehrheit für die Verlängerung um fünf Jahre. Möglich wurde dies durch das regelwidrige Verhalten des deutschen Agrarministers Schmidt (CSU). Wenn sich die Fachminister in einer Frage nicht einigen können, muss sich Deutschland in der Abstimmung enthalten. Umweltministerin Hendricks(SPD) war gegen eine Verlängerung. Dementsprechend lautete die Anweisung aus dem Kanzleramt auf Enthaltung. Trotzdem beauftragte Schmidt seinen Vertreter im Ausschuss, der Verlängerung zuzustimmen.

Bild: Campact e.V. /Umwelt-Institut München

Bitte beteiligen Sie sich auch an der Aktion: Der Monsanto-Minister muss gehen!

Hier der Link zur Aktion:

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/monsanto-minister.html