Keine Gewinne ohne Gewissen –

für ein deutsches Lieferkettengesetz!

Mit dem Hype um die Elektromobilität gewinnt auch das Thema „Weltweite Verantwortung der Konzerne“ an Brisanz. Für sie werden nämlich Rohstoffe wie Lithium und Kobalt benötigt, die in fernen Ländern gefördert werden. Dabei bleiben oft die Menschenrechte oder die Umwelt auf der Strecke – oder sogar beides.

Frankreich, Großbritannien und die Niederlande haben Gesetze, nach denen Unternehmen weltweit die Menschrechte achten müssen. Sie müssen auch ihre Zulieferer daraufhin prüfen. In Deutschland tut man sich damit bisher schwer, obwohl es mehr als genug Gründe für ein entsprechendes Gesetz gäbe, wie nachfolgende Beispiele zeigen:

„Der mangelhafte Brandschutz in einer KiK- Zulieferfabrik in Pakistan führt zum Tod von 258 Menschen. Durch den Dammbruch bei einer brasilianischen Eisenerzmine sterben 246 Menschen – obwohl der TÜV Süd Brasilien kurz zuvor die Sicherheit des Damms zertifiziert hat. Vor einer Platin-Mine in Südafrika werden 34 streikende Arbeiter erschossen und BASF macht mit dem Betreiber der Mine weiterhin gute Geschäfte.“

Diese Beispiele stammen von der Web-Seite der „Initiative Lieferkettengesetz“, zu der sich 64 Organisationen zusammengeschlossen haben. Sie haben auch eine Petition an Bundesskanzlerin Merkel für ein deutsches Lieferkettengesetz gestartet.

Bitte beteiligen Sie sich. Wie es geht, das erfahren Sie unter diesem Link:

https://lieferkettengesetz.de