Der Black Friday ist ein schwarzer Tag für die Umwelt

Diese Aussage traf Greenpeace-Sprecherin Viola Wohlgemuth schon im November 2018.

Dieses Jahr wurde in Deutschland der Schnäppchentag vielerorts zu einer ganzen Woche ausgeweitet. Der „Black Friday“ verschärft die ohnehin weit verbreitete „Geiz-ist geil“-Mentalität. Besonders zerstörerisch auf Mensch und Umwelt wirkt das in Verbindung mit dem Online-Handel, initiiert und dominiert von Amazon. Der verursacht unnötigen Verkehr und damit Ausstoß von Kohlendioxid und Schadstoffen, die Verödung der Innenstädte durch Ladensterben und die Versiegelung der Landschaft mit riesigen Logistik-Zentren. Die Paketfahrer werden gehetzt und ausgebeutet. Sie blockieren im Zeitstress häufig Gehsteige, Straßen und Ausfahrten. Die georderte Ware wird zu einem großen Teil zurückgeschickt und von diesen Retouren wird bei Amazon ein großer Teil durch „Entsorgungs-Teams“ vernichtet. Das Ergebnis: Verkehrsterror und Umweltzerstörung für die Katz.

Aus diesen Gründen blockierten Attac und Greenpeace während des Klimastreiks am 29. November in einem „BlockFriday“ den Geschäftssitz von Amazon Frankreich bei Clichy. „Amazon ist für ebenso viel Treibhausgasemissionen verantwortlich wie ein Staat“, sagte Jean-Francois Juillard von Greenpeace.

P.S.: Bei den von mir ausgewählten Investmentfonds schließe ich Onlinehandel aus.